Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt - Rezension - Rezensionsexemplar
Autor: C. A. Fletcher
Seitenanzahl:
Preis: 15,00 €
Verlag: Penhaligon
Klappentext
Mein Name ist Griz. Meine Kindheit war anders als deine. Ich hatte keine Freunde, einfach aus dem Grund, dass ich außer meiner Familie kaum jemanden kenne. Überhaupt bin ich in meinem ganzen Leben nur einer Handvoll Menschen begegnet. Zwar sagen meine Eltern, dass die Welt einst bevölkert war, doch jetzt gibt es nur noch uns. Aber wir sind nicht einsam auf unserer entlegenen Insel. Wir haben uns – und unsere Hunde. Aber dann kam der Dieb, und er stahl meinen Hund. Auch wenn es kein Gesetz mehr gibt, das Diebstahl bestraft, werde ich ihn mir zurückholen. Denn was bleibt von unserer Menschlichkeit übrig, wenn wir nicht für jene, die wir lieben, alles, wirklich ALLES tun.
Meine Meinung
Mir gefällt die Farbe vom Cover total und auch dass ein Junge und ein Hund zu sehen ist, passt total zum Inhalt. Der Schreibstil war flüssig und verständlich, die Kapitel wurden in der Ich-Perspektive und wie eine Art Tagebuch erzählt. Griz fesselt einen mit seinen erzählten Erlebnissen und Gefühlen, so dass man als Leser stets neugierig war. Dadurch, dass viele Menschen ausgestorben sind, erfährt Griz viel durch Erzählungen von der Geschichte der Menschheit. Griz ist als Protagonist mutig und hat immer tiefgründige Gedanken, er liebt seinen Hund und kämpft mit allen Mitteln für das, was ihm wichtig ist. ich fand es aber nicht so gut, dass Griz einiges schon vorweg genommen hat, wie zum Beispiel falsche Entscheidungen und wie er es hätte anders machen müssen. Das hat mich manchmal verwirrt. Desweiteren war die Stimmung oft deprimierend und die Story ging an sich schleppend voran. Trotzdem darf man nicht aufhören zu lesen, denn Griz trifft noch jemanden und zum Ende hin gibt es nochmal eine Wendung, die dem ganzen etwas Spannung gibt! Das Setting hat mir auch gefallen, es spielt in der Zukunft, aber auch da haben mir einfach mehr Details gefehlt: wieso, weshalb, welche Gründe gab es.
Fazit
Ein Buch, wo nochmal die enge Verbindung zwischen Mensch und Tier bzw. Mensch und Hund dargestellt wird! Es gab viele schöne Stellen, aber auch einige, die etwas anstrengender waren. Trotz allem kann man diese Geschichte lesen und man taucht als Leser in eine Menge Emotionen ab.
3,5 / 5 ⭐
Danke an Penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar!


