City of Girls - Rezension - Rezensionsexemplar


Titel: City of Girls

Autor: Elizabeth Gilbert

Seitenanzahl: 496

Preis: 16,99 €

Verlag: S. Fischer 


Klappentext

Das Leben ist wild und gefährlich. Wer sich ihm kopfüber anvertraut, gerät in einen Wirbel von Leidenschaft und Liebe. So geschieht es Vivian, die aus der Provinz in die große Stadt geschickt wird. Über Nacht findet sie sich im Glamour New Yorks wieder – in den turbulenten Vierzigern mit Musicals, Bars, Jazz und Gangstern. Als ihr im Privaten ein Fehler unterläuft, kommt es zu einem öffentlichen Skandal, der ihre Welt auf den Kopf stellt. Sie wird Jahre brauchen, um ihn zu verstehen.

Vivian findet schließlich einen Anker in ihrer besten Freundin Marjorie. Gemeinsam eröffnen sie das exklusivste Schneideratelier der Stadt. Tagsüber näht Vivian mit Hingabe und Phantasie die schönsten Brautkleider Manhattans, abends feiern sie gemeinsam Partys auf dem Dach. Und sie findet einen Weg, alles wieder gut zu machen, ohne sich untreu zu werden.


Meine Meinung

Das Cover passt auf jeden Fall zum Titel und strahlt pure Lebensfreude aus, es hätte aber noch ein bisschen farblicher sein können. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig. Elizabeth Gilbert gelingt es mit ihrem Schreibstil sowie den unverblümten Schilderungen das wilde Leben im New York der 1940er wieder aufblühen zu lassen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Vivian in Briefform erzählt, da sie einer Freundin von ihrem Lebensweg berichtet. Von allem, was sie in New York erlebt hat. Alle Charaktere wurden mit ganz viel Liebe ausgedacht. Da stehen natürlich Glanz und Glamour passend zur Großstadt im Vordergrund, ebenso erhält man einen großen Einblick hinter die Kulissen, was mir sehr gefallen hat. Ab und zu habe ich vergessen, dass sie eigentlich älter ist als sie schreibt - zwischendurch war das Verhalten und ihre Ausdrucksweise noch sehr jung. Manchmal fand ich sie zu naiv, sonst aber sympathisch und sie macht einen Wandel im Laufe der Geschichte. Die Thematik von unabhängigen Frauen hat mir persönlich total gefallen! Das Theaterleben war sehr interessant und schön beschrieben. Manchmal hatte ich das Gefühl, ein Teil davon zu sein. Ab der Mitte gab es dann auch mehr Drama, dadurch war die Geschichte in der ersten Hälfte aber nicht langweilig. Ihr Leben in New York hat mich das ein oder andere Kapitel neidisch gemacht. An einigen Stellen wurde es für mich dennoch langatmig und ab und zu hat mir das gewisse etwas gefehlt. 


Fazit

Ein Buch über eine Frau, die ihr eigenes Abendteuer erlebte und sich selbst treu blieb, mit viel Witz, Leichtigkeit und Emotionen. Eine tolle Geschichte für zwischendurch. 


3,5 / 5 ⭐

Danke an den S. Fischer Verlag für das Rezensionsexemplar!



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